Entwicklung einer Technologie zur dezentralen Bereitstellung von Wasserstoff aus flüssigem Ammoniak
Zusammenfassung:
Für die Freisetzung von Wasserstoff aus Ammoniak soll eine dezentrale katalytische Ammoniakzersetzung entwickelt werden, die effektiv und entsprechend des ggf. wechselnden Bedarfs betrieben werden kann. Da die Spaltung von Ammoniak eine Gleichgewichtsreaktion ist, müssen die umgesetzten Reste an Ammoniak und der Stickstoff aus dem Produktgas entfernt werden. Um Kosten für die Kompression zu vermeiden bzw. zu minimieren, müssen die beiden Prozessstufen Ammoniakspaltung und Reinigung (Stickstoff und Ammoniakentfernung) so gestaltet werden, dass der Wasserstoff mit möglichst hohem Druck bereitgestellt werden kann. Das Ziel des Vorhabens besteht deshalb darin, diese beiden Prozessstufen zu entwickeln, geeignete Katalysatoren und Trenntechnologien z.B. auf der Basis der Adsorption zu selektieren, so dass die Technologie dezentral eingesetzt und stabil in schwankenden Leistungsbereichen betrieben werden kann. Da neben Stickstoff, der in die Atmosphäre abgegeben werden kann, keine anderen Produkte anfallen, ist der Prozess nebenprodukt- und abfallfrei.
Förderung
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) im Rahmen des Programms Förderung der Innovationskompetenz mit gemeinnützigen Industrieforschungseinrichtungen ‒ INNOKOM 2023 Modul Marktorientierte Forschung und Entwicklung; Förderkennzeichen: 49MF240098
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Laufzeit
01.11.2024 – 30.04.2027
Ansprechpartner: Dr. Jörg Hofmann


