Entwicklung einer Technologie zur signifikanten Verbesserung der Trennleistung und Produktreinheit bei chemisorptiven Gaswäschen

Chemisorptive-Gaswäschen-Grafik

Zusammenfassung:
Bei chemisorptiven Trennprozessen sind durch die intensiven Wechselwirkungen zwischen abzutrennenden Komponenten und Absorbens hohe Selektivitäten erreichbar. Beispielsweise kann bei der Biogasaufbereitung durch Aminwäsche das Kohlendioxid effektiv abgetrennt werden, da es im Gegensatz zum Methan mit den Aminen in der wässrigen Waschlösung Salze und/oder Carbamate bildet. Dieser Trennprozess wird jedoch durch das Lösen von Methan und Kohlendioxid in der wässrigen Aminlösung überlagert. Beim Adsorptionsprozess in der Waschkolonne besteht keine Möglichkeit, die Prozesse zu separieren. Das Ziel des Vorhabens besteht deshalb darin, den Desorptionsprozess so zu gestalten, dass die physisorptiv gebundenen Gase und die chemisorptiv absorbierten Komponenten schrittweise bzw. separat desorbiert werden.

Förderung
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Rahmen des Programms Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ‒ Förderkennzeichen: KK5004104FF2

Laufzeit
01.12.2023 ‒ 31.05.2026

Kooperationspartner
inducon Dichtungstechnik-Anlagenbau GmbH

Inducon

Ansprechpartner: Dr. Jörg Hofmann